SV Wienerberg 1921 – WAF pinova Telekom 3:0 (2:0)
In der 24. Runde der Wiener Stadtliga feierte der SV Wienerberg 1921 einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen WAF pinova Telekom. Die Gäste konzentrierten sich von Beginn an fast ausschließlich auf die Defensive und stellten sich mit nahezu allen Spielern tief in die eigene Hälfte. Offensivaktionen oder gefährliche Gegenstöße blieben über die gesamte Spielzeit hinweg praktisch aus.
Wienerberg ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Hausherren agierten geduldig, kontrolliert und reif in ihrer Spielanlage, ließen den Ball laufen und warteten konsequent auf die sich bietenden Möglichkeiten. Dass diese früher oder später kommen würden, zeichnete sich bereits früh ab.
In der 33. Minute wurde der Aufwand erstmals belohnt: Nach einer sehenswerten Kombination traf Paul Semrau per Kopf zum verdienten 1:0. Kurz vor der Pause legte Wienerberg nach. Nach einem Eckball von Mustafa Güllü war Mahmud Imamoglu ebenfalls per Kopf zur Stelle und stellte auf 2:0. Angesichts der harmlosen Offensive der Gäste war damit bereits zu diesem Zeitpunkt eine Vorentscheidung gefallen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf kaum etwas. Wienerberg kontrollierte das Geschehen weiterhin souverän, während WAF pinova Telekom keinerlei Mittel fand, dem Match noch eine Wendung zu geben. Kapitän Christoph Hüttmair sorgte schließlich in der 70. Minute mit dem 3:0 endgültig für klare Verhältnisse.
Beinahe symptomatisch für den Auftritt der Gäste verlief auch ihre einzige echte Torchance des Spiels: In der 88. Minute erhielt WAF pinova Telekom einen Elfmeter zugesprochen, doch Michael Höfler parierte sicher und hielt seinen Kasten verdientermaßen sauber.
Am Ende stand ein ungefährdeter und hochverdienter Erfolg für den SV Wienerberg 1921. Von WAF pinova Telekom hat man allerdings bereits deutlich mutigere und stärkere Vorstellungen gesehen.
