FC 1980 Wien – SV Wienerberg 1921 0:1 (0:1)
Sport Riss Wiener Landescup Finale 2026: SV Wienerberg 1921 – FC 1980 Wien 1:0 (1:0)
Was für ein Abend für den SV Wienerberg 1921. Vor einer Traumkulisse von rund 3000 Zuschauern im Wiener Ernst-Happel-Stadion holen sich die Wienerberger mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg gegen FC 1980 Wien den Wiener Landescup.
Schon beim Einlaufen war zu spüren, dass dieses Finale mehr war als ein gewöhnliches Stadtligaspiel. Flutlicht, große Tribünen, Cupstimmung und eine für Wiener Verhältnisse beeindruckende Zuschauerkulisse verliehen der Partie einen ganz besonderen Rahmen. Beide Mannschaften begegneten einander mit viel Respekt, entsprechend intensiv und eng verlief die Begegnung über weite Strecken.
Wienerberg erwischte den etwas besseren Start und kam vor allem über die schnelle Offensive immer wieder gefährlich in Strafraumnähe. Die entscheidende Szene der ersten Halbzeit dann nach einem Vorstoß von Kenneth Oduaro: Der schnelle Angreifer wurde im Strafraum klar zu Fall gebracht – ein unstrittiger Elfmeter. Jan Mülner übernahm die Verantwortung und verwandelte frech und kompromisslos scharf in die Mitte zum 1:0 (37.).
In der Folge entwickelte sich das erwartet harte Cupfinale. FC 1980 Wien versuchte viel, fand aber gegen die konzentriert verteidigenden Wienerberger nur selten wirklich gefährliche Lösungen. Wienerberg wiederum blieb bei Umschaltmomenten stets brandgefährlich, verabsäumte es aber, die Partie frühzeitig zu entscheiden.
Nach Seitenwechsel wurde der Druck der 1980er naturgemäß größer. Jeder Ballgewinn wurde lautstark gefeiert, jeder Zweikampf hatte Endspielcharakter. Wienerberg stemmte sich mit enormem Einsatz gegen die Angriffswellen und verteidigte die knappe Führung mit Leidenschaft und Disziplin. Wirklich klare Torchancen ließ man dabei kaum zu.
Als nach nervenaufreibenden Schlussminuten endlich der Schlusspfiff ertönte, kannte der Jubel auf Seiten des SV Wienerberg 1921 keine Grenzen mehr. Spieler, Betreuer und Fans feierten gemeinsam einen der größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte – und das ausgerechnet auf der größten Fußballbühne des Landes, dem Wiener Ernst-Happel-Stadion.
